Die digitale Welt

Kennt im Grunde nur die 0 und die 1. Mit Hilfe unzähliger Schalter, die aus- (0) oder eingeschaltet (1) sind, steuern wir heute Computer, Roboter oder auch Handys. Es ist faszinierend, welche Möglichkeiten sich hinter den beiden Zahlen verbergen. Computer berechnen Milliarden von Rechenschritten gleichzeitig, Maschinen werden so punktgenau gesteuert, als würde ein Mensch mit seiner wunderbaren Hand etwas erledigen und die Smartphones können alles: Sie sind Telefone, Rechenmaschinen, Fotoapparate, Wegweiser, Helfer in der Not und sie öffnen einem jeden, der es bei sich trägt das Tor zur weiten Welt – zur digitalen, zu den Netzwerken, zu Freunden, Bekannten und zu Unbekanntem. Wenn aber die Menschen, weil sie dauernd nach unten auf das Display schauen, Haltungsschäden bekommen, wenn sie ohne zu schauen auf Straßen laufen, wenn wir uns vom Pulsschlag der Technik dominieren lassen, dann läuft etwas verkehrt. Dann sind wir nicht mehr Herr der Dinge. Und wenn man in der Bildungspolitik meint, alles würde gut, wenn nur genügend Rechner und Tablets in den Klassenzimmern stünden, dann ist das falsch. Bildung formt den Menschen, sie vermittelt Werte und Einstellungen. Und dazu braucht es vor allen Dingen Menschen.


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