Skandal um den Echo-Preis

Nur scheinbar verlassen wir Bayern, wenn sich der FreitagsBlog heute um die Echo-Preisverleihung an zwei Rapper drehen wird, die mit ihren antisemitischen und rohen Texten weit über die Grenzen des guten Geschmacks hinausgehen. Dabei soll hier nicht darüber diskutiert werden, ob Künstler ihre Preise aus vergangenen Jahren zurückgeben sollten oder nicht. Interessant – oder besser beunruhigend – ist es doch, wenn mit Texten, welche jeglichen Anstand und Respekt vor anderen weit hinter sich lassen, solche Verkaufszahlen erreicht werden, dass eine Preisverleihung überhaupt erst in Frage kommt. Anscheinend verlieren wir langsam unseren Wertekodex: Messerstechereien nehmen zu. Schulen sichern sich immer mehr nach außen ab. Bei der Polizei wird personell aufgestockt. Wo Politik nur noch in den Begriffen Wirtschaftlichkeit und Wachstum denkt, der Blick auf die Zufriedenheit und das Glück möglichst vieler Menschen dabei jedoch in den Hintergrund gerät, da produziert diese Gesellschaft immer mehr Verlierer. Politik muss aber immer vom Menschen aus denken, von seinen wirklichen Bedürfnissen. Und das geschieht zu wenig.


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