28.09.2017

Stellungnahme des ÖDP-Kreisvorsitzenden zur Bundestagswahl

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Schwandorf,

im Namen des ÖDP-Kreisvorstandes Schwandorf bedanke ich mich bei Ihnen allen, die Sie uns bei der Bundestagswahl 2017 mit ihrer Stimme unterstützt haben. Ich danke auch unserem Kandidaten Dr. Stefan Scheingraber sowie allen Mitgliedern, die ehrenamtlich viel Zeit und Kraft in den Meinungswettstreit um die besseren Konzepte investiert haben. 1957 Bürgerinnen und Bürger haben unseren Direktkandidaten im Lkr. Schwandorf gewählt, das sind 459 mehr als 2013 und eine Steigerung um 0,3% auf 2,3 %. Bei den Zweitstimmen haben wir leider nur 0,94 Prozent der Stimmen erreicht. Zufrieden sind wir damit natürlich nicht, aber wir werden entschlossen weiter arbeiten.

Denn es ist bitter, dass große Probleme wie die bedrohliche Überhitzung der Erdatmosphäre, die Benachteiligung der Familien, die Steuervermeidung durch große Konzerne und der weitgehend unfaire Welthandel im Wahlkampf keine Rolle gespielt haben: Je schärfer die Zukunftsprobleme werden, desto intensiver scheint die Versuchung zur Verdrängung zu sein. Das Ergebnis der Bundestagswahl stellt einen ernsten Auftrag für alle demokratisch gesinnten Personen und Organisationen dar: Dass eine Partei wie die AfD, die offen rechtsradikale Personen und Aussagen in ihren Reihen duldet, mit weitgehend unbekannten Kandidaten und ohne kommunalpolitische Verankerung zweitstärkste Kraft geworden ist, kann nicht einfach achselzuckend zur Kenntnis genommen werden.

Ich bitte Sie, uns auch in Zukunft zu unterstützen, vielleicht auch als aktives oder förderndes Mitglied und beim aktuellen Volksbegehren gegen maßlose Flächenversiegelung. Bayern braucht ein ökologisches Korrektiv in der politischen Mitte. Eine Partei für mehr Demokratie, Gerechtigkeit, Heimat, Familie und gesunde Lebensgrundlagen.

Mensch vor Profit!

Alfred Damm

ÖDP-Kreisvorsitzender