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Alfred Damm als Direktkandidat für den Landtag u. Martin Prey als Direktkandidat für den Bezirkstag nomiert.

Als Listenkandidatin für den Landtag wurde Heidi Eckl und für den Bezirkstag Felix Sailer von den Mitgliedern für den Bezirksparteitag vorgeschlagen.

Bezirkstagsdirektkandidat Martin Prey

Kreisvorsitzender Alfred Damm betonte in seiner Rede, dass sich lt. einer Umfrage viele ein Bündnis von CSU u. Grünen in Bayern wünschen. Also eine konservative Regierung mit einem ökologischem Korrektiv. Diese Kombination gibt es bereits, nämlich die ÖDP. Wertkonservativ und ökologisch. Wer dies möchte der kann direkt das Original, die ÖDP wählen, so Damm. Er sieht die ÖDP vor Ort gut aufgestellt. In den Kommunalparlamenten des Landkreises ist die ÖDP, noch vor den Grünen, die viertstärkste Kraft. Damm sprach die Themen an, mit denen er im Wahlkampf punkten möchte: Ausstieg aus der Massentierhaltung, Verbot des Pflanzenschutzmittels Glyphosat, Anreize zum Bau von Sozialwohnungen, personelle Aufstockung der Polizei, Verbot von Waffenexporten und Verlegung der Stromtrassen unter die Erde. Beim Thema „Asylbewerber“ ist der Schwandorfer Stadt- u. Kreisrat der Meinung: „Wir müssen die Fluchtursachen und nicht die Menschen bekämpfen“. Für diejenigen, die hierbleiben dürfen, müsse der Grundsatz gelten: „Fördern und Fordern“.

Auf der Liste für die Landtagswahlen will Heidi Eckl (53) antreten. Die dritte Bürgermeisterin und Jugendbeauftragte der Stadt Nabburg machte auf den „massiven Unterrichtsausfall“ an den Schulen aufmerksam und forderte eine personelle Aufstockung des Personals an den Schulen.

Um das Direktmandat im Bezirkstag bewirbt sich der 1. Bürgermeister von Niedermurach, Martin Prey. Der 55-jährige Vollerwerbs-Biolandwirt wünscht sich „eine lebenswerte Gesellschaft“ und kämpft gegen das ständige Wachstumsstreben des "Wachsen oder Weichen" in der Landwirtschaft an. Auf der Liste für den Bezirkstag kandidiert der 23-jährige Student für das Grundschullehramt Felix Sailer aus Schwandorf-Fronberg.

ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek (Amberg) verwies auf „zahlreiche direktdemokratische Erfolge“ der Partei: Nichtraucherschutz, Ausstieg aus der Steinkohlverbrennung in München, Streichung von 5 vorgesehenen Atomkraftstandorten in Bayern, Verkleinerung des Landtags, Verhinderung eines gigantischen Geflügelmastbetriebs in Schwandorf. Mit einem weiteren Volksbegehren will die ÖDP dem „Flächenfraß“ in Bayern von derzeit 13 ha auf max. 5 ha pro Tag einschränken. Die Entscheidung werde in die heiße Phase des Landtagswahlkampfes fallen, so der Landesvorsitzende. Er erhofft sich damit einen Stimmenzuwachs bei den Wahlen am 14. Oktober. Neben den „klassischen Veranstaltungen“ wolle die Partei im Wahlkampf verstärkt die sozialen Netzwerke nutzen, um vor allem auch jüngere Wähler auf sich aufmerksam zu machen, kündigte Klaus Mrasek an. Der Landesvorsitzende fordert ein „gesetzliches Verbot von Parteispenden“, die Ausdehnung der Volksbegehren auf Bundesebene, eine Karenzzeit beim Wechsel von Politikern in die freie Wirtschaft, eine stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen und Erbschaften, ein Pflege- und Erziehungsgehalt, eine zweite pädagogische Kraft in jedem Klassenzimmer und den Sonntagsschutz. Der ÖDP-Politiker ist der Meinung: „Die Wirtschaft muss sich nach der Familie richten und nicht umgekehrt.

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