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Bessere Positionierung nötig

Martin Brock zum neuen Ortsvorsitzenden von Schwandorf gewählt. "Achtbares Ergebnis"

Warum konnte die ödp bei den Landtagswahlen von der Schwäche der CSU nicht profitieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Ortsverband bei der Hauptversammlung am Freitag im Schützenheim. Stadtrat Alfred Damm kam zu dem Schluss: "Wir müssen uns innerhalb des Parteiensystems besser positionieren, damit uns der Wähler eindeutig zuordnen kann".

 

 

Der 4,1 -Prozent -Stimmenanteil des Direktkandidaten Martin Brock betrachtete der Kreis- und Ortsvorsitzende als "achtbares Ergebnis". Bei den Kommunalwahlen am 3. März brachte es die Umweltpartei auf 4,58 Prozent. "Auch hier konnten wir uns nicht verbessern", bedauerte Alfred Damm. Mit seinem persönlichen Resultat als OB-Kandidat mit 2,22 Prozent konnte er "natürlich nicht zufrieden sein".

 

Die ödp habe aber ihr Stadtratsmandat halten können. Stadtrat Alfred Damm dankte seinem Vorgänger Martin Brock für dessen "zwölfjährigen Einsatz im Kommunalparlament". Mit der Nutzung des TWF-Geländes, der Kanalgebühren-Nacherhebung, dem Neubau eines Gaskraftwerkes, der Erhöhung der Müllmengen, dem Lärmschutz in Kronstetten und der Verhinderung der Nordumgehung Wackersdorf habe die ödp im Wahlkampf Themen angesprochen, die die Bürger beschäftigen, so Alfred Damm. Der ödp-Ortsverband hat derzeit 18 Mitglieder. Neuer Vorsitzender ist seit Freitag Martin Brock, der Alfred Damm ablöste. Dem Vorstand gehören ferner die stellvertretenden Vorsitzender Erhard Sailer und Jochen Surel sowie die Beisitzer Rudolf Konhäuser, Alfred Damm und Franz Rieger an.

 

 

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