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Kleine Partei mit satten Zugewinnen

ödp sort in Pfreimd für Überraschungen - SPD verliert einen Sitz im Stadtrat Pfreimd.

Stichwahl in Pfreimd zwischen Arnold Kimmerl und Alfred Hammer - das war abzusehen. Dass Arnold Kimmerl als Vertreter einer Kleinpartei aber satte 41,49 Prozent einfährt und die ödp im Stadtrat einen Sitz hinzugewinnt, war doch eine kleine Sensation. Mit 16,7 Prozent der Stimmen hat sie nahezu SPD-Niveau (17,7 Prozent) erreicht.

 

 

Es gab am Sonntag etliche Überraschungen. Die CSU verlor in Pfreimd 1,2 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl, ist aber weiterhin mit acht Sitzen im Gremium vertreten. Die meisten Stimmen fuhr Gisela Hösl (3158) gefolgt von Josef Hägler (2662), Alfred Hammer (2012), Dr. Johanna Mertins (1847), Alfred Armer (1491) und Georg Holzgartner (1174) ein. Neu im Gremium ist der 28-jährige selbstständige Internet-Fachmann Michael Wölker (1080 Stimmen). Für eine Verjüngung des Gremiums sorgt die erst 21-jährige Bankkauffrau Katrin Zapf aus Nessating, die auf Anhieb 960 Stimmen holte.

 

Sollte Alfred Hammer zum Bürgermeister gewählt werden, rückt für ihn Hans Menzl nach, der mit 745 Stimmen den Einzug ins Gremium nicht mehr schaffte. Nicht mehr vertreten ist auch der 68-jährige Alois Biehler.

 

Federn lassen musste die SPD: Sie verlor einen Sitz. Das Minus von 6,8 Prozent schmerzt. Stimmenmagnet Georg Pfannenstein kandidierte nicht mehr. Günther Strehl (1683), Josef Schwarz (1471) und Hans Müller (1088) sind wieder mit von der Partie. Neu hinzugekommen ist der 44-jährige Rettungsassistent Norbert Auer (809). Nicht mehr dabei ist Maria Ostler-Scharl.

 

 

Gut geschlagen haben sich die Freien Wähler, die Boden gut machen konnten, obwohl ihre Gallionsfigur - Bürgermeister Albert Maier - nicht mehr antrat. Die Freien Wähler konnten auch ohne ihr Zugpferd um 1,8 Prozent zulegen.

 

Martha Schönberger brachte es auf 2560 Stimmen, Petra Stubenvoll legte um rund 1000 Stimmen auf 1770 Stimmen zu, Ernst Wurmstein erzielte 1073 Stimmen. Neu im Gremium sind der 48-jährige Redakteur Richard Tischler (840) und der 50-jährige Elektromeister Norbert Wagner (829). Ein Paukenschlag: Andreas Lotter, Ortsvorsitzender der Freien Wähler, (784 Stimmen) schaffte den Sprung ins Gremium nicht mehr.

 

Für die eigentliche Überraschung sorgte die ödp. Was die SPD verlor (6,8 Prozent) legte die ödp (plus 6,1 Prozent) in etwa zu. Arnold Kimmerl holte 2966 Stimmen, der 46-jährige Malermeister Hubert Betz als Neuling 818 und Hannelore Lanzl 605 Stimmen. Falls Arnold Kimmerl Bürgermeister wird, zieht der 52-jährige Nachrücker Manfred Bruckner (519 Stimmen) in das Gremium ein.

 

Bürgermeister Albert Maier freut sich darüber, dass bereits in der vierten Wahlperiode sechs Frauen im Pfreimder Stadtrat vertreten sind: Drei von der CSU, zwei von den Freien Wählern und eine von der ödp. Von der SPD, die sich die Frauenquote auf die Fahnen schreibt, erhielt diesmal keine Frau ein Mandat.

 

 

 

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