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ödp unterstützt den BDM beim Kampf um höhere Milchpreise

Scharfe Kritik am Bauernverband Milcherzeuger: "Sonnleitner und Kustner müssen zurücktreten"

"Die Kuh ist längst noch nicht vom Eis", sagt Martin Prey, Vorstandsmitglied des "Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter". Nach der Beendigung des Lieferboykotts gehe es jetzt darum, der Milchindustrie höhere Erzeugerpreise abzuringen. Unterstützung bekommen die Landwirte von der "Ökologisch-Demokratischen Partei" (ödp), die jetzt auf Kreisebene dem BDM als Fördermitglied beigetreten ist.

 

ödp-Vorsitzender Alfred Damm und weitere Mitglieder des Vorstandes trafen sich mit dem BDM-Vertreter Martin Prey, um ihm ihre Unterstützung zu bekunden. Symbolisch kauften sie zum Preis von 108 Euro eine kleine "Faironika", um, wie Alfred Damm versicherte, "ein Zeichen der Solidarität zu setzen". Das "Kalb" wird der "großen schwarz-rot-goldenen Kuh" in Pfreimd Gesellschaft leisten und dort vor dem Rathaus auf die Anliegen der Milchbauern aufmerksam machen. Der BDM, so erklärt Martin Prey, habe während der Streiktage "unerwartete Zustimmung aus der Bevölkerung" erfahren, die dem Verband für die weiteren Verhandlungen das nötige Selbstvertrauen gebe. Hart ging der BDM-Vertreter mit den Spitzen des Deutschen und Bayerischen Bauernverbandes ins Gericht, die den Milcherzeugern während des Boykotts in den Rücken gefallen seien. "Wenn sie Charakter haben, müssen Sonnleitner und Kustner sofort zurücktreten", so Martin Prey.

 

 

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