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Pressemitteilung

Wahlprogramm zur Schwandorfer Stadtratswahl

Wir halten, was wir ankündigen! Mutig, Konsequent, Wegweisend! Mit Ihrer Stimme für die ÖDP stärken Sie die demokratische Mitte unsere Heimatstadt Schwandorf

Das ÖDP-Wahlprogramm für die  Stadtratswahl Schwandorf 2026

1. Umwelt und Heimat bewahren

  • Keine weitere Müllmengenerhöhung im Müllkraftwerk
  • Keine weitere Ausweitung des Müllzweckverbandsgebietes
  • Keine Klärschlammverbrennung in Schwandorf
  • Schutz der Lebensräume für Pflanzen und Tiere durch die Vernetzung der Biotope Renaturierung der Fluss- und Bachläufe – Schaffung von nicht bewirtschafteten Uferstreifen
  • Schaffung von Blühwiesen auf öffentlichem Grund u. Blühstreifen an den Straßen
  • Mähen statt Mulchen der Straßenränder u. Grünanlagen
  • Bio und regionale Produkte in den öffentlichen Einrichtungen u. Schulen
  • Reduzierung des immer schnelleren Flächenfraßes durch Nutzung der Brachflächen in den Baugebieten vor Ausweisung von neuen Baugebieten und Geschossbau in Gewerbegebieten (EG-Gewerbe, OG u. DG Wohnnutzung)
  • Förderung der Regen- und Brauchwassernutzung sowie der Regenwasserversickerung in kommunalen wie privaten Gebäuden und Flächen
  • Keine weitere Zerstörung des Naabtales durch überzogenen Kiesabbau an der B15 zwischen Büchelkühn und Klardorf
  • Keine Abholzung entlang der Steinberger Str. - Hirtlohweiher (Interkommunales Gewerbegebiet) für neue Gewerbeflächen. 
  • Einführung einer Baumschutzverordnung auf öffentlichen Grund
  • Mehr Grün u. Bäume in der Innenstadt u. am Marktplatz
  • Einführung einer kostenlosen Biotonne
  • Nachtfahrverbot für Mähroboter zum Igelschutz

 

2. Klima schützen u. Bürger bei der Energiewende beteiligen

  • Beitritt zum Klima-Bündnis der Kommunen
  • Windkraftanlagen im Stadtgebiet nur mit der Möglichkeit der Bürgerbeteiligung
  • Berücksichtigung der Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen
  • Installierung von Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung auf städtischen Gebäuden
  • Umsetzung des Stadtratsbeschlusses: Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung auf allen geeigneten städtischen Gebäuden
  • Konsequente Ausrichtung der Bauleitplanung, um regenerative Energien (Sonne, Biogas, Holz usw.) nutzen zu können
  • Eine unbefristete Stelle für den Klimaschutzmanager schaffen
  • Erstellung eines Energieeinsparplanes durch bessere Wärmedämmung bei allen städtischen Gebäuden
  • Umsetzung der Wärmeplanung für das gesamte Stadtgebiet
  • Errichtung u. Förderung von Nahwärmenetze für bestehende Baugebiete
  • Vorbildfunktion der Stadt durch Wärmerückgewinnung und moderner Regeltechniken in kommunalen Gebäuden, dadurch Förderung einheimischer Handwerksbetriebe
  • Beschleunigte Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Technologien

3. Weitblick in der Verkehrsentwicklung u. Infrastruktur ist dringend nötig

  • Schnelles Internet in den Ortsteilen durch den Breitbandausbau mit Glasfaser bis ins Haus.
  • 2. Naabbrücke zur Entlastung des Innenstadtverkehrs
  • Ausweisung einer Fußgängerzone in der Friedrich-Ebert-Str. bis zum Marktplatz
  • Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans und des Radverkehrskonzepts, nach einer Prioritätenliste
  • Ausbau des Radwegenetzes und bessere Kennzeichnung der Radwege
  • Ausbau des Weges von Globus nach Imstetten (kleine Globusspange)
  • Verbesserter Lärmschutz an der Autobahn bei Kronstetten und Klardorf durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung und der Verlängerung der Lärmschutzwand bei Kronstetten nach Süden
  • Zustimmung zur Gütertrasse der Bahn nur mit einem bestmöglichen Lärmschutz für die Anwohner.
  • Reaktivierung des Bahnhofs Klardorf mit P+R-Parkplätzen
  • Beitritt zu den Verkehrsverbund NVV
  • Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs durch eine noch bessere Verzahnung der Fahrpläne von Bus und Bahn und einer Ausweitung der Stadtbuslinien (u. a. zum Industriegebiet nach Wackersdorf)
  • Elektrifizierung der Stadtbusse
  • Ausweisung von möglichst flächendeckenden Tempo 30 Zonen in allen Wohngebieten
  • P+R-Parkplätze am Bahnhof erweitern
  • Schaffung eines abgesperrten u. sicheren Fahrradabstellplatzes am Bahnhof

4. Für eine menschenfreundliche (familienfreundlich, seniorenfreundlich, jugendfreundlich, behindertengerecht) Stadt  

  • Bereitstellung von günstigem Baugrund, durch konsequente Umsetzung des Vorkaufsrechts durch die Stadt
  • Berücksichtigung der Belange von Behinderten bei der Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen, Gebäuden, des ÖPNV und im Straßenverkehr
  • Bahnhof endlich barrierefrei umgestalten
  • Umrüstung der Ampeln als Blindenampeln
  • Bessere Angebote zur Integration von Neubürgern u. Migranten  
  • Sonntag soll ein Familien- und Gottestag bleiben, deshalb keine zusätzlichen verkaufsoffene Sonntage
  • Einrichtung eines Jugendparlaments mit eigenem Antragsrecht im Stadtrat und eigenem Budget
  • Sozialpädagogen für jede Schule
  • Bedarfsgerechte Betreuungsangebote in Ganztagesklassen, Kinderkrippen u. Schülerhorten schaffen.
  • Bürgerbüro im Rathaus als Beratungsstelle für Senioren u. Familien
  • Digitales und analoges Rathaus für Behördengänge
  • Offenes Rathaus ohne vorherige Terminvereinbarung
  • Förderung von Mehrgenerationenhäusern
  • Schaffung eines Seniorentreffs in der Innenstadt

5. Schwandorf als Wirtschaftsstandort stärken

  • Gründung einer städtischen Stadtbau als Eigenbetrieb, keine GmbH
  • Gründung eigener Stadtwerke für Energie
  • Außenstelle der FH-Amberg in Schwandorf (wie FH-Deggendorf in Cham)
  • Keine Privatisierung kommunaler Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe (Wasser, Kläranlage oder Müllkraftwerk)
  • Einrichtung eines runden Tisches der Stadt mit Vertretern der Wirtschaft
  • Förderung der Ansiedlung eines Stadthotels

 

6. Mehr Demokratie, Bürgerbeteiligung u. Transparenz wagen

  • Einrichtung eines Jugendparlaments mit eigenem Antragsrecht im Stadtrat und eigenem Budget.
  • Einbeziehung der Bürger in die Gremienarbeit der Stadt, durch konsequente Bürgerbeteiligung und Bürgerräte, bis hin zum Ratsbegehren
  • Weiterführung des Bürgerhaushalts mit einer Erhöhung des Budgets auf 200000.- Euro jährlich
  • Freiwilliger Verzicht von Firmenspenden durch Parteien und Mandatsträgern
  • Einführung einer „Stadtzeitung“ um die Bürger besser zu informieren. Die „Stadtzeitung“ soll vierteljährlich kostenlos im Stadtgebiet verteilt werden.
  • Übertragung u. Aufzeichnung der Stadtrats- u. Ausschusssitzungen ins Internet
  • Einrichtung eines langen Dienstleistungstags im Rathaus, mind. bis 19.00 Uhr.
  • Freiwilliger Verzicht des Oberbürgermeisters (wird dann durch den Kämmerer vertreten) auf einen Sitz im Verwaltungsrat der Sparkasse, um Interessenkonflikten vorzubeugen.

7. Die Innenstadt lebendig erhalten

  • Verhindern des Ausblutens der Innenstadt durch die Ablehnung von weiteren Einkaufszentren auf der grünen Wiese
  • Aktive Bekämpfung der Leerstände (Geschäfte u. Wohnungen) in der Innenstadt
  • Förderprogramm für die Sanierung bestehender Wohnungen in der Innenstadt
  • Imageverbesserung der Stadt u. besonders der Innenstadt
  • Revitalisierung des Schmidt-Bräu-Geländes (Mehrgenerationenhaus, Sozialwohnungen, Bibliothek, öffentliche Nutzung)
  • Instandsetzung der Wasserräder am Stadtpark
  • Errichtung einer öffentlichen Toilette in der Innenstadt

 

8. Die Entwicklung der Ortsteile fördern

  • Erhalt und Förderung einer lebendigen Dorfkultur
  • Förderung der Nahversorgung in den Ortsteilen (Dorfladen, Bäcker, Metzger)
  • Leben im Alter in gewohnter Umgebung ermöglichen, z. Bsp. mit Außenstellen des Elisabethenheims als ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Förderung der Vereine u. des Ehrenamts um das gesellschaftliche Leben in den Stadtteilen zu stärken
  • Umsetzung des Beschaffungsplans für die Fahrzeugmodernisierung der Feuerwehren
  • Weiterführung des Dorferneuerungsprogramms für weitere Ortsteile, unter Einbeziehung der Bürger (wie in Haselbach) 

9. Kultur- u. Schulzentrum Schwandorf stärken

  • Förderung des Oberpfälzer Künstlerhauses wie bisher beibehalten
  • Marionettentheater u. Zwickl-Tage weiterhin fördern
  • Erhalt der Grund u. Mittelschulen in den Ortsteilen
  • Kein Mega-Mittelschulzentrum, sondern Neubau der Mittelschule Kreuzberg und Sanierung der Mittelschule Dachelhofen
  • Kulturinitiativen unterstützen

Wir halten, was wir ankündigen!

Mutig, Konsequent, Wegweisend!

Mit Ihrer Stimme für die ÖDP stärken Sie die demokratische Mitte unsere Heimatstadt Schwandorf

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