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Pressemitteilung

Werksbesichtigung der Fa. Horsch

Die Spitzenkandidatin für die Europawahl Manuela Ripa und unsere Landesvorsitzende Agnes Becker besichtigten mit ca. 40 Mitgliedern den Schwandorfer Landmaschinenhersteller Horsch. Danach folgte eine kontroverse Diskussion darüber an, wie man die Ernährungssicherheit und die Biodiversität erhalten kann.

Am 4. Mai besichtigten ca. 40 Mitglieder der ÖDP mit der EU-Abgeordneten Manuela Ripa sowie der Landesvorsitzenden Agnes Becker die Fa. Horsch in Schwandorf. Geschäftsführer Philipp Horsch stellte im FITZentrum das Unternehmen vor.

Dabei entwickelte sich der Landmaschinenhersteller seit der Firmengründung 1984 aus kleinen Anfängen zu einem Global Player mit drei Standorten in Deutschland u. Betriebsstätten in Brasilien, USA u. Russland. Trotz Corona u. dem Ukrainekrieg konnte die Firma den Umsatz in den letzten Jahren deutlich steigern.

Neben der Firmenpräsentation ging Philipp Horsch auch auf die Probleme der Welternährung ein. Er betonte, dass seit den 1960er Jahren die weltweite Anbaufläche ca. gleich geblieben ist. Zwei Drittel des erzeugten Getreides würden für die Fleischerzeugung und nur ein Drittel wird direkt für die Ernährung der Menschheit verwendet. Würde man alles auf Bioerzeugung umstellen, dann wäre für ihn die Ernährungssicherheit gefährdet. Es sei denn, man würde auf Fleisch verzichten. Was aber seiner Meinung nach unrealistisch ist. Er verteidigte dabei den konventionellen Anbau, auch mit Pestizideinsatz u. gentechnisch veränderten Pflanzen. Trotzdem sei eine deutliche Reduzierung des Pestizideinsatzes nötig u. möglich, wenn auf intelligente Lösungen gesetzt wird.

Dem schloss sich eine kontrovers geführte Diskussion mit den ÖDP-Mitgliedern an. Dabei stellt die ÖDP-Europaabgeordnete Ripa ihre Meinung zu gentechnik veränderten Pflanzen u. dem Umbau zu mehr Bioerzeugung dar. Für Sie gilt, dass am bayerischen Gesetz, welches Gentechnik in der Landwirtschaft verbietet, nicht gerüttelt werden darf. Auch nehme man Markus Söder beim Wort, der den Pestizideinsatz in Bayern bis 2028 halbieren wollte.

Ziel müsse es sein, die Ernährungssicherheit und die Biodiversität zu erhalten.

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